Zur Geschichte der vhs Lindau

Am 3.5.46 wurden volksbildende Arbeitsgemeinschaften angekündigt

15.1.1947, Eröffnungsfeier des Volksbildungswerkes (im Kulturausschuß), wegen der ungelösten Heizungsfrage konnten die Kurse erst am 10.2.47 beginnen.

16 Kurse und Vortragsabende wurden angeboten, davon 9 durchgeführt, Musik, Literatur, Kunst, französische Sprachkurse, Staatsbürgerkunde, Soziale Frage in der Geschichte,
Kursgebühr: 1.50 RM je Abend.

1949: Zuordnung zur Stadtverwaltung1969 Städtische Volkshochschule
2002: Januar Umzug in die ehemalige Luitpoldkaserne, Uferweg 7
2015: Hauptberuflich Beschäftigte: vhs-Leiter, pädagogische Mitarbeiterin,
          3 Verwaltungsangestellte, 1 Vollzeit und 2 in Teilzeit,
          Honorarkräfte: 100 KursleiterInnen

Leiter:
Prof. Dr.phil. Dr. jur. h.c. Friedrich Wilhelm Wentzlaff-Eggebert, 1947 bis 1955
Walter Dorfmüller, Oberstudiendirektor, 5.10.55 bis 31.5.72
Peter Kramer, Oberstudiendirektor, 1.6.72 bis 31.5.92
Horst Lischinski, M.A. soz./pol., seit 1.6.92

Als am 15.1.47 in einer Feierstunde des Kulturamtes das Volksbildungswerk gegründet wurde, beschrieb der damalige Bürgermeister Dr. Frisch die Befindlichkeit der Menschen folgendermaßen: "Wir stehen alle in einer geistigen Neuorientierung, wir müssen uns nur aus den Trümmern heraussuchen, was uns geblieben ist. Da gilt es zunächst eine geistige Inventur zu machen und neue Anknüpfungspunkte zu suchen." (LZ, 17.1.47).

Kulturamtsleiter Dr. Ricklinger beschrieb die Themen des Volksbildungswerkes als: "Bildung ist vorerst die erste und einzige Brücke, die uns den Menschen anderer Länder näherzubringen vermag. Das Volksbildungswesen soll, als letztes ideales Ziel, helfen, der Wahrheit zu dienen, zur Humanitas und zur Freiheit des Geistes erziehen."
Die erste von den 16 angebotenen Vortragsreihen und Kursen hieß "Die soziale Frage im Laufe der geschichtlichen Entwicklung", der Referent war Dr. Rosenhauer.
Eine kaum zu überschätzende Bedeutung kam den Sprachkursen in Französisch in unserer französischen Befreiungszone zu.

Wegen des harten Winters mußte der Beginn der Kurse auf Ende Februar verschoben werden. Im ersten Semester wurden von 16 Kursen 9 durchgeführt.
Daß die Nachfrage mit 150 Hörerinnnen und Hörern etwas unter den Erwartungen geblieben ist, lag wohl neben der Sorgen und Nöte der Menschen in der Nachkriegszeit auch an der Kursgebühr von 1.50 RM je Abend. So beklagte Dr. Ricklinger im ersten Rückblick auf die Nachfrage das geringe Interesse an staatspolitischen Fragen und öffentlichen Anliegen "Es entspricht der allenthalben zu beobachtenden, nicht unbedenklichen Tendenz zu Resignation und Gleichgültigkeit." (Dr. Ricklinger, LZ, 28.2.47). Von 9 Teilnehmern des Kurses "Grundlagen der Staatskunde" waren 7 Behördenangestellte. Dagegen sei der Besuch von "Wege zur Kunstbetrachtung" mit 41 und die "Causerie litteraire" mit 40 Teilnehmern sehr gut gewesen. Im Jahresbericht des Kulturauschuß ist zwar von nicht erfüllten Erwartungen, was die Besucherzahl betraf, die Rede, aber auch Optimismus zu vernehmen. So heißt es im Lindauer Anzeiger vom 1.4.47: "In den einzelnen Arbeitsgemeinschaften herrscht eine lebhafte geistige Regsamkeit, so daß die Lehrgänge immerhin als ein erfolgreicher Auftakt der neuen Bildungsarbeit in Lindau zu betrachten sind."

"Rééducation" hieß in der Nachkriegszeit das Schlagwort in der französischen Besatzungszone am Bodensee. Die positive Kulturpolitik der Franzosen spielte eine wichtige Rolle und ermöglichte den weitgehend intakten Städten am Bodensee einen kulturellen Neubeginn. Unter welchem Anspruch dies damals geschah wird in einem Artikel (Südkurier, 23.11.45, zitiert im "Rorschacher Neujahrsblatt 1995") deutlich: "Unzerstörte Städte haben heute, auch wenn sie klein sind, eine Mission, eine Verpflichtung. Man fühlt dies auch in Lindau. Hier könnte manche Aufgabe, vor allem kultureller Art, den zertrümmerten Großstädten abgenommen werden."

Durch Anfangsprobleme der Nachkriegszeit ließ man sich aber nicht vom Ziel abbringen. Unter dem ersten Leiter des Volksbildungswerkes, Prof. Dr.phil. Friedrich Wilhelm Wentzlaff-Eggebert, wurde das Angebot nach und nach erweitert. Neben den Schwerpunkten Philosophie, Literatur, Theater hatten sich bald die Sprachkurse und vor allem die Berufsbildung etabliert, Buchführung, Maschinenschreiben und technisches Zeichnen wurden angeboten.

Mit der Verabschiedung von Prof. Dr. Wentzlaff-Eggebert wurde am 5.10.55
Herrn Oberstudiendirektor Walter Dorfmüller die Leitung des Volksbildungswerkes übertragen. Walter Dorfmüller leitete das Volksbildungswerk bis 1972.

In den 60er-Jahren wurde die "Volkshochschule neuen Typs" (Horst Siebert, das forum, 2/1986, S.18) gefordert, "...vorrangig die bildungstheoretische Aufwertung der beruflichen Weiterbildung".

Die gesellschaftlichen Veränderungen und die geänderten Erwartungen äußerten sich in Lindau in Diskussionen mit dem "Republikanischen Forum". Im Mai 1969 wurde das Volksbildungswerk in Volkshochschule umbenannt. Mit einer eigenen Satzung trug man damals den Erfordernissen einer sich ändernden Bildungslandschaft Rechnung. Vermittelt wurden solche gesamtgesellschaftlichen Strömungen nicht zuletzt durch den Bayerischen Volkshochschulverband.

Walter Dorfmüller führte das Volksbildungswerk sicher durch eine Zeit, in der sich das Anforderungsprofil an die Erwachsenenbildung änderte.

Zu den wichtigen Daten in der vhs-Geschichte gehören die Tage vom 22.-24.5.70, als die 24. Landestagung des Bayerischen Volkshochschulverbandes in Lindau durchgeführt wurde. Auf dieser Tagung beschlossen die Mitglieder die geltende Verbandssatzung.

Im Herbst 1972 übernahm Oberstudiendirektor Peter Kramer die Leitung der Volkshochschule.

Bildungspolitische Pläne in den 70ern forderten damals u.a. den "Ausbau der Weiterbildung als unverzichtbaren Bestandteil des Gesamtbildungssystems, Kooperation der Träger und Koordination der Angebote bei der Vorrangstellung der öffentlichen Einrichtungen, insbesondere der kommunalen Volkshochschule,..."

Während der 20 Jahre unter Peter Kramers Leitung wuchs das Angebot an Kursen und Vorträgen auf über 300. In vielen Bereichen gelang es Peter Kramer und Karl-Heinz Ball, in dessen Geschäftsbereich in der Schulverwaltung die vhs lag, richtungweisende Bildungsangebote zu machen. Der erste EDV-Kurs in der Lindauer Erwachsenenbildung wurde im Dezember 1981 an der Volkshochschule vom damalige Fachbetreuer, Helmuth Gebhard, angeboten. Heute sind die EDV-Kurse wesentlich für Aufstiegsqualifikation von Berufstätigen und mindestens so wichtig für den Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Die besondere Pflege des Vortragswesens verschaffte der vhs bei vielen Referenten einen sehr guten Ruf. Bei den kostenfreien Nachmittagsvorträgen für ältere Leute wurden nicht selten über 200 Besucher gezählt. Das soziale Engagement der Lindauer Referenten, die mit ihren landeskundlichen Diavorträgen begeisterten und dabei auf ein angemessenes Honorar verzichteten, machte und macht dies möglich.

Beispielhaft wurde in diesen Jahren die Kooperation mit örtlichen Institutionen verstärkt. Insbesondere das Dreigestirn Art Stiftung Plaas - Museumsverein (Historischer Verein) – vhs ist stellvertretend zu nennen. In stets guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit ist es gelungen, viele bedeutende Dichter und namhafte Schriftsteller in unsere bayerische Bodenseestadt zu bringen.

1991 stellte die Stadt mit Horst Lischinski erstmals einen hauptberuflichen stellvertretenden Leiter an der vhs ein. Herr Lischinski wurde dann nach 15 Monaten zum Nachfolger von Peter Kramer berufen. Zwischen Frühjahr 1996 und 2005 war Horst Lischinski 2. Vorsitzender der Bezirksarbeitsgemeinschaft Schwäbischer Volkshochschulen (BAG).

Auf der BAG-Tagung am 11.3.2005 in Donauwörth wurde Horst Lischinski einstimmig zum Bezirksvorsitzenden der schwäbischer Volkshochschulen gewählt, um die Schwaben im Gesamtvorstand des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) zu vertreten. 2008, 2011, 2014 und 2017 wurde  Lischinski für jeweils weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

In ihren Reden wiesen 2005 der Landrat Stefan Rößle (Landkreis Donau-Ries) und der damalige
1. Vorsitzende des Bay. Volkshochschulverbandes (bvv), Karl H. Eisfeld, auf die tragende Rolle der Volkshochschulen bei der lebensbegleitenden Wissensvermittlung hin.

vhs Lindau 1997 bis 2015

Internationale Kooperation der vhs bei EU-Projekten war ein neues Feld, auf dem auch die Stadtverwaltung mittels der vhs Erfahrungen sammelte. Die Projekte sind aus den Euregio-Seminaren und diese wiederum aus jahrzehntealten guten Kontakten zu den 14 Nachbarvolkshochschulen entstanden. Die Teilnahme an dem außergewöhnlichen Netzwerk der „Lernenden Region Bodensee“ 2002 - 2005 brachte viele Effekte für die Bürgerschaft.

Eine Akzentuierung der Abschlussorientierung gelang durch die Anerkennnung als Prüfungsvolkshochschule für Buchführung, für die Europäischen Sprachenzertifikate in Deutsch und Englisch für die Zentrale Mittelstufenprüfung des Goethe-Institutes.

In Anlehnung an das „ABC des lebenslangen Lernens“ im Konzept des Bayerischen Volkshochschulverbandes war die vhs sehr aktiv als Initiatorin und ausführender städtischer Arm bei den Community orientierten Projekten „Lindauer Agenda 21“, dem „Kommunalen Umweltmanagementsystem DACH“ oder in der Stadtteilarbeit mit „Deutsch im Kindergarten für Kinder und Eltern – dem Projekt Wurzeln“

Eines der wichtigsten Ziele der Volkshochschule in den letzten Jahrzehnten war sicher mit den eigenen Räumen in der ehemaligen Luitpoldkaserne erreicht. Seit 2002 befindet sich die vhs in der von Investor Josef Wund renovierten ehemaligen Luitpoldkaserne. In den modernen Räumen eröffnet die vhs den Bürgerinnen und Bürgern zu variablen Zeiten neue Möglichkeiten zum ganzheitlichen Wissenserwerb: PC vormittags, nachmittags, für Senioren, Frauen, Jugendliche. Tai Chi frühmorgens am Seeufer beim Pulverturm, Entspannung, Tanz, Aquarellmalen, Salsa vormittags sind neben der bekannten Vielzahl an Sprachkursen nur einige der neuen Angebotsbeispiele.

Unsere städtische Volkshochschule versteht sich als modernes, kommunales Bildungszentrum. An diesem Selbstverständnis misst sie sich und wird sie gemessen.

2007 60-Jahrfeier der vhs Lindau.

8. - 9.5.2009 fand die 63. Landestagung der Bayerischen Volkshochschulen in Lindau statt. 

vhs-Zahlen 2014

2014 wurden an der Volkshochschule 346 Kurse und Veranstaltungen mit 3669 KursteilnehmerInnen durchgeführt. Mit 2812 durchgeführten Doppelstunden und 30.007 Teilnehmerdoppelstunden befanden sich Angebot und Nachfrage auch 2014 auf hohem Niveau. Dreiviertel der Hörerschaft sind Frauen und ca ein Drittel der KursteilnehmerInnen wohnen im Landkreis Lindau, in Baden-Württemberg und in Österreich.

Einige Beispiele für die vielfachen Kooperationen  mit:

- Volkshochschulen rund um den Bodensee (Euregio-Seminare, WIB)

- Art Stiftung Plaas, Museumsverein (Lesungen)

- Verein Signatur (Lesungen)

- Lindauer Psychotherapiewochen

- Bund Naturschutz, Energieberatungszentrum Lindau, (Vorträge)

- Energiekonsensgruppe des Stadtrates, Stadtwerke (Vorträge)

- Kinderschutzbund

- Pax Christi

- DGB

- Kulturamt der Stadt Lindau

- Freundeskreis Friedensmuseum

- AOK Bayern - Direktion Lindau

- Sozialstation Lindau

- Besuchsdienst für Kranke und Sterbende

- Amnesty International

- Landratsamt Lindau

- Kirchengemeinden von Lindau

- Haus der kleinen Forscher

Außerdem bestehen weiterhin gute und partnerschaftliche Kontakte zu den anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Lindau.




Geschichte der Volkshochschule Lindau (Zeitachse)

15.1.1947 Eröffnungsfeier des Volksbildungswerkes

"Rééducation": 16 Kurse und Vortragsabende wurden angeboten, davon 9 durchgeführt, Musik, Literatur, Kunst, französische Sprachkurse, Staatsbürgerkunde, Soziale Frage in der Geschichte

1949 Zuordnung zur Stadtverwaltung

1947 bis 1955 vhs-Leiter Prof. Dr.phil. Dr. jur. h.c. Friedrich Wilhelm Wentzlaff-Eggebert.

Neben den Schwerpunkten Philosophie, Literatur, Theater hatten sich bald die Sprachkurse und vor allem die Berufsbildung etabliert, Buchführung, Maschinenschreiben und technisches Zeichnen wurden angeboten.

05.10.1955 bis 31.05.1972 vhs-Leiter Walter Dorfmüller, Oberstudiendirektor, führte das Volksbildungswerk sicher durch eine Zeit, in der sich das Anforderungsprofil an die Erwachsenenbildung änderte. Die gesellschaftlichen Veränderungen und die geänderten Erwartungen äußerten sich in Lindau in Diskussionen mit dem "Republikanischen Forum". Im Mai 1969 wurde das Volksbildungswerk in Volkshochschule umbenannt. Mit einer eigenen Satzung trug man damals den Erfordernissen einer sich ändernden Bildungslandschaft Rechnung

1969 städtische Volkshochschule

22.-24.5.1970 Tagung des Bayerischen Volkshochschulverbandes in Lindau mit Verabschiedung der neuen Satzung

1.6.1972 bis 31.5.1992 vhs-Leiter Peter Kramer, Oberstudiendirektor.
Während der 20 Jahre unter Peter Kramers Leitung wuchs das Angebot an Kursen und Vorträgen auf über 300 im Jahr. In vielen Bereichen gelang es Peter Kramer und Karl-Heinz Ball, in dessen Geschäftsbereich in der städtischen Schulverwaltung die vhs lag, richtungweisende Bildungsangebote zu machen. Der erste EDV-Kurs in der Lindauer Erwachsenenbildung wurde im Dezember 1981 an der Volkshochschule vom damalige Fachbetreuer, Helmuth Gebhard, angeboten. Heute sind die EDV-Kurse wesentlich für Aufstiegsqualifikation von Berufstätigen und mindestens so wichtig für den Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Beispielhaft wurde in diesen Jahren die Kooperation mit örtlichen Institutionen verstärkt. Insbesondere das Dreigestirn Art Stiftung Plaas - Museumsverein (Historischer Verein) – vhs ist stellvertretend zu nennen. In stets guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit ist es gelungen, viele bedeutende Dichter und namhafte Schriftsteller und Schriftstellerinnen zu Autorenlesungen zu gewinnen.

1972 Studienreisen

1972 Filmwoche

Nachmittagsvorträge für Senioren

24.7.1974 Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung in Bayern

Lindauer Psychotherapiewochen und das Programm für Lindau Bürger

1991 Horst Lischinski, M.A. soz./pol., von 01.04. bis 31.05.1991 stellvertr. Leiter

seit 1.6.1992 vhs-Leiter

Regelmäßige Verbesserungen des Programmheftes führten 1997 zum neuen Erscheinungsbild der vhs

Start des Interreg-II- Projekts Weiterbildungsinformationssystem Bodensee

1997 Anmeldungen über das Internet sind möglich

Prüfungsvolkshochschule Zertifikat Deutsch als Fremdsprache

6.3.1997 Feier 50 Jahre vhs Lindau

Juli 1997 Prüfungsvolkshochschule Zentrale Mittelstufenprüfung des Goethe-Instituts

Herbst 1998 Organisation der städtischen Lindauer Agenda 21

Städtischer Projektauftrag mit Teilnahme am Interreg-II-Projekt

Vortragsreihen „Stadt unterm Rad“

1998 1. Praktikumsstelle „Freiwilliges ökologisches Jahr“

1998 Projektbeauftragung in dem internationalen Umweltmanagementsystem "DACH"

2000 Mitorganisation des Lindauer Lernfestes

Prüfungsvolkshochschule Zertifikat Englisch

2002 Januar Einzug in Räume der ehemaligen Luitpoldkaserne. Die Ausstattung der beruflichen Weiterbildung wurde finanziell durch das Bayerische Wirtschaftsministerium gefördert.

12.4.2002 Eröffnungsfeier der neuen vhs im Luitpoldpark mit Tag der offenen Tür

2002 bis 2005 Teilnahme am Projekt Lernende Region Bodensee

2003 Ausrichter des Treffens der Schwäbischen Volkshochschulen in Lindau

2004 Euregio-Mitarbeitertag in Lindau

2004 EU-gefördertes Qualitätsmanagement nach EFQM -Treffen der Euregio-Volkshochschulen

1.3.2007 Feier 60 Jahre Volkshochschule Lindau

2007 EDV-Raum neu eingerichtet mit finanzieller Förderung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium

Sommer 2007 bis 30.9.2008 Erfolgreiches BMBF-Nachfolgeprojekt der Lernenden Region Bodensee "Kommunale Bildungskooperation Stadt Lindau - Lebenslanges Lernen"

2009 63. Landestagung der bayerischen Volkshochschulen am 8.5.2009 in Lindau

Ende 2009 wird im Untergeschoss der Seminarraum 3 neu eingerichtet.

2010 Chelles-Besuch: Im Zuge der Städtepartnerschaft besuchte eine Gruppe von Mitgliedern des Seniorentreffs, des Cercle Français und der vhs die Lindauer Partnerstadt Chelles bei Paris. Eingeladen hatten die Kursteilnehmer eines Deutschkurses der Université inter âges und Senioren von Chelles bereits anlässlich ihres Lindau-Besuchs im September 2009. Neben dem offiziellen Empfang bei Bürgermeister Jean-Paul Planchou hab es ein attraktives kulturelles Besuchsprogramm.

2011 Ein Gegenbesuch in Lindau wurde im September 2011 durchgeführt. Bürgermeister Karl Schober begrüßte die Gäste im Alten Rathaus.

Zu Lesungen gastierten Wolfgang Herles und Alissa Walser im Rathaus. Das „Kerber-Ensemble spielte am 3. Advent im Gewölbesaal.

2012 Seit 1.2.2012 ist das Büro des bvv-Bezirks Schwaben in den Räumen der vhs-Verwaltung untergebracht.

Die vhs Lindau hat auch in der zweiten Förderperiode der Bildungsprämie die Bewilligung zur Prämiengutscheinberatung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten.

Zwei Vorträge fanden in Zusammenarbeit mit den 62. Lindauer Psychotherapiewochen statt.
"Lehrstück ‚Demenz‘: Hilfe geben und nehmen von Dr.phil. Barbara Romero
und "Wie die Betreuung von Demenzkranken gelingen kann" Prof. Dr. med. Gabriela Stoppe

vhs: Ach, Europa! Europa steht auf dem Spiel - Ursachen und Wege aus der Krise von
Dr. Andrä Gärber, Leiter Europabüro Friedrich-Ebert-Stiftung, Brüssel, Montag, 14.5.2012

Chelles-Besuch im September 2012

2013 Ein Gegenbesuch aus Chelles wurde im September 2013 in Lindau durchgeführt. Stadträtin Rundel  begrüßte die Gäste im Alten Rathaus.

Chelles-Besuch im September 2014

2015 Ein Gegenbesuch aus Chelles wurde April/Mai 2015 in Lindau durchgeführt. Bürgermeister Dr. Birk empfing die Gäste im Rungesaal des Alten Rathauses.

2016 Chelles-Besuch 29.9. bis 3.10.2016 mit offizieller Begrüßung im Rathaus von Chelles durch Herrn Oberbürgermeister Rabaste.

2017 Die vhs ist 70 geworden.

Im Juli wird im Untergeschoss im ehemaligen Wellness-Raum der Seminarraum 5 mit neuen Tischen, Stühlen und einem Smart-TV mit Internetverbindung neu eingerichtet.
Der Integrationskurs startet.

Ein Gegenbesuch aus Chelles wurde Anfang Dezember 2017 in Lindau durchgeführt. Wegen der unplanmäßigen Zugverspätungen musste der abendliche Empfang durch Bürgermeister Schober im Alten Rathaus leider ausfallen.

2018 Der Integrationskurs endet erfolgreich und der nächste startet.

EFQM-Auszeichnung Commited to Excellence 2 Star style="font-size:11.0pt;font-family:"Arial","sans-serif"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"">Dezember 2018


Satzung für die Volkshochschule Lindau (Bodensee)
vom 11.6.1969 (geändert durch die erste Änderungsssatzung vom 27.4.1992)

(..)
§ 2
Aufgaben
Die Volkshochschule dient der Allgemeinbildung, der Fortbildung und Lebenshilfe. Die politische Bildung soll dabei ihre gebührende Berücksichtigung finden. Die Volkshochschule ist frei in ihrer Programmgestaltung und in der Auswahl ihrer Lehrenden.

(..)


Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung von 1974 bis 2018

Art. 1
Begriff und Aufgaben der Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung (Weiterbildung) ist ein eigenständiger, gleichberechtigter Hauptbereich des Bildungswesens. Sie verfolgt das Ziel, zur Selbstverantwortung und Selbstbestimmung des Menschen beizutragen. Sie gibt mit ihren Bildungsangeboten Gelegenheit, die in der Schule, in der Hochschule oder in der Berufsausbildung erworbene Bildung zu vertiefen, zu erneuern und zu erweitern; ihr Bildungsangebot erstreckt sich auf persönliche, gesellschaftliche, politische und berufliche Bereiche. Sie ermöglicht dadurch den Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen und Fähigkeiten, fördert die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, führt zum Abbau von Vorurteilen und befähigt zu einem besseren Verständnis gesellschaftlicher und politischer Vorgänge als Voraussetzung eigenen verantwortungsbewußten Handelns. Sie fördert die Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten.


Aufgrund des umfassenden Reformbedarfs wird von einem Änderungsgesetzentwurf Abstand genommen und stattdessen der Entwurf eines neuen Bayerischen Gesetzes zur Förderung der Erwachsenenbildung (BayEbFöG) vorgelegt.
Das neue BayEbFöG entspricht hinsichtlich Wortwahl, Aufbau und Systematik den Vorgaben eines modernen Fördergesetzes, in dessen Mittelpunkt die Fördervoraussetzungen und das Förderverfahren hin-sichtlich der beiden Zuwendungsarten, nämlich der institutionellen Förderung und der Projektförderung (Art. 6 und 7 des Gesetzentwurfs), stehen.

Das neue BayEbFöG seit 11.7.2018

Art. 1
(2) Erwachsenenbildung ist ein eigenständiger, gleichberechtigter Hauptbereich des Bildungswe-sens. Sie dient der Verwirklichung des Rechts jedes Einzelnen auf Bildung und verfolgt das Ziel, zur Selbstverantwortung und Selbstbestimmung des Menschen beizutragen. Sie gibt mit ihren Bildungsangeboten Gelegenheit, die in der Schule, in der Hochschule oder in der beruflichen Aus- und Fortbildung erworbene Bildung zu vertiefen, zu erneuern und zu erweitern. Ihr Bildungsangebot erstreckt sich insbesondere auf persönliche, gesellschaftliche, politische, sprachliche, gesundheitliche, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und berufliche Bereiche. Sie ermöglicht dadurch den Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen und Fähigkeiten, fördert die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, führt zum Abbau von Vorurteilen und befähigt zu einem besseren Verständnis gesellschaftlicher und politischer Vorgänge als Voraussetzung eigenen verantwortungsbewussten Handelns. Sie fördert die Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten. Sie leistet zudem einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Staates und seiner Gesellschaft in einer Welt, die geprägt ist von globalen Veränderungen, wie etwa dem Klimawandel, demografischen Veränderungen sowie der Digitalisierung nahezu aller Lebensbe-reiche.



(..)

Verfassung des Freistaates Bayern

Art. 83, (1) Wirkungskreis der Gemeinden

"In den eigenen Wirkungskreis der Gemeinden (Art.11 Abs.2) fallen insbesonders ...; ..., Volks- und Berufsschulwesen und Erwachsenenbildung,..."


Und das sagt der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog über die Volkshochschulen

Auf dem 10. Deutschen Volkshochschultag in Leipzig am 6. Nov. 1996 führte Bundespräsident Roman Herzog in einer viel beachteten Rede vor 1500 Delegierten und Gästen aus:

“Wenn das Lernen in seinen vielfältigen Ausprägungen “Volkssport” sein soll, dann brauchen wir vielfältige “Lern-Netzwerke”. Dort, wo die Bürger leben. Mit Programmen, die die Menschen nutzen. Zu Kosten, die die Lernenden tragen können. Kurzum: wir brauchen Volkshochschulen, die ich praktischerweise nicht mehr fordern brauche, weil sie schon lange existieren. Denn die Volkshochschulen sind der bewährte Kern des deutschen Modells der Erwachsenenbildung. Die kommunale Trägerschaft macht deutlich, dass ihre Aufgabe zur Grundversorgung der Bevölkerung im Bereich der Weiterbildung gerechnet werden muss”.


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  1. Öffnungszeiten

    Montag bis Freitag:    
    und
    Mittwoch:  
    08.00 - 12.30 Uhr       


    14:00 - 17.30 Uhr      
                       
    und nach tel. Vereinbarung



  2. Volkshochschule Lindau (B)

    Uferweg 7
    88131 Lindau (Bodensee)

    Tel.: 08382 27748-0
    Fax: 08382 27748-29
    vhs@lindau.de
    http://www.vhs-lindau.de

    Lage & Routenplaner

    Impressum

  3. Bankverbindung

    Sparkasse Memmingen-Lindau- Mindelheim
    IBAN DE38 73150000 1001 5768 73
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